Jeden Mittwoch kurz vor der großen Pause verteilen sich die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule in neuer Gruppierung auf das Schulgebäude:
Manche bringen ihre Schulranzen zum Bewegungsraum, andere tragen ihr Gepäck zur Schulküche, die übrigen verteilen sich auf Werkraum, Aufenthaltsraum und die einzelnen Klassenzimmer. Gleich beginnt die wöchentliche Projektzeit.
Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird so den Schülerinnen und Schülern regelmäßig die Möglichkeit geboten, in selbstgewählten Projekten altersgemischt, d.h. im Alter zwischen sechs und sechzehn Jahren, zu lernen.
Das zuverlässig wiederkehrende gemeinsame Tun innerhalb der Projekte hat Folgen:
Die Schülerinnen und Schüler von Unter-, Mittel- und Oberstufe erhalten die Gelegenheit, sich kennen- und somit akzeptieren zu lernen. Dieses Annehmen-Können bewirkt Verständnis und damit die Grundlage für einen gewaltfreien Umgang miteinander.
Da ist es leicht nachvollziehbar, wenn Vanessa (7 Jahre) jede Woche wieder sagen kann: „Heute geht´s mir meeeega-gut!“


